Wie wird Ihre erste Video-Produktion ein Erfolg?

Aus verschiedenen Gründen ist die Video-Produktion für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Die Technik, der Aufwand, die einzelnen Gewerke vom Regisseur über den Kameramann bis zum Tonassistenten – bei der Video-Produktion gibt es viele Fakoren zu berücksichtigen. Dieser Aufwand schreckt viele Menschen erstmal ab, obwohl das nicht sein müsste. Schon heute produzieren TV-Reporter auf der ganzen Welt mit einem iPhone Live-Übertragungen oder schneiden Fernsehbeiträge auf ihrem Handy mit einer App.

Für Sie im Unternehmen ist dieser Workflow vielleicht Stufe zwei oder drei, in jedem Fall dürfen Sie aber die Angst vor dem Medium Video verlieren. Nutzen Sie die folgenden Schritte für einen erfolgreichen Einstieg in die Video-Produktion.

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8 Schritte für Ihre erste Video-Produktion

Rufen, Sie nicht gleich den Kameramann an. Auch nicht die Maske oder das Catering. Egal ob Sie alleine oder in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister eine Video-Produktion angehen wollen, wie im richtigen Leben gilt: Sie sollten Ihr Ziel kennen, um daraus die richtigen Schritte abzuleiten.

  1. Was ist Ihr Ziel für die Video-Produktion?
    Das Ziel bestimmt das Videoformat. Eine Auflistung der interessantesten Videoformate im B2B-Umfeld finden Sie hier. Darüber hinaus habe ich manche Videoformate auch schon ausführlich auf meinem YouTube-Kanal erklärt.
  2. Das Briefing
    Verschriftlichen Sie Ihre Gedanken so konkret wie möglich: Ziele, Zielgruppe, Botschaften, Wünsche, Verpflichtungen, Verwendung, Kanäle.Erst wenn Sie diese Punkte festgelegt haben, sollten Sie zum nächsten Schritt der Videoproduktion übergehen.
  3. Finden Sie den richtigen Partner
    Laden Sie Agenturen ein. Treffen Sie Dienstleister. Führen Sie Gespräche. Das hat zwei Vorteile: Sie merken ob die Chemie stimmt und Sie können Details klären. Aus eigener Erfahrung weiß ich: als Dienstleister hat man immer Fragen. Vielleicht versteht man das Produkt oder seinen USP noch nicht.
  4. Die zündende Idee muss her
    Was ist die Geschichte, wie sieht die Storyline für Ihr Video aus? Manchmal hat man sie schon im Kopf, manchmal hilft es, wenn jemand von draußen draufschaut. Achten Sie auf eine Klammer.
  5. Visualisieren Sie Dinge
    Entwerfen Sie Storyboards, Moodboards, erste Animationen oder Texte und stimmen Sie diese mit Stakeholdern ab. Das erleichtert vor allem den Abnahmeprozess. Sie möchten hinterher niemanden sagen hören: Das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt.
  6. Vorproduktion
    Brauchen Sie einen Cast? Eine Location? Müssen Rechte für Musik oder Bilder erworben werden?  Delegieren Sie diese Aufgaben an jemanden, der frühzeitig Punkt für Punkt abarbeitet. Häufig wird hier geschludert, mit dem Ergebnis, dass Dinge in der Video-Produktion fehlen oder übersehen werden. Das Schlimmste dabei ist die fehlende Rechteabtretung, für Mitwirkende. Sie zu vergessen kann sogar dazu führen, dass Sie ein Video niemals veröffentlichen dürfen.
  7. Erstellen Sie einen Ablaufplan
    Falls Sie die Video-Produktion alleine übernehmen, dann erstellen Sie vorab einen Ablauf. Achten Sie auf Pufferzeiten für Auf- oder Umbauten oder Locationwechsel. Wenn Sie einen Dienstleister beauftragt haben, nutzen Sie einen Vorschaumonitor zur Ansicht.

Die anschließende Postproduktion (Punkt 8) veredelt Ihr Werk. Feinschnitt, Grafiken, Animationen, Farbkorrektur, Vertonung, Sounddesign, Musik, Mischung – all das passiert auf den letzten Metern. Um Ihnen ein perfektes Ergebnis zu garantieren.

Wenn Sie sich die genannten Punkte vor Auge führen und beachten, wird Ihre Video-Produktion erfolgreich verlaufen. Vor allem werden Sie feststellen, dass es gar nicht so schwierig ist, Videos zu produzieren.

Ein kleiner Tipp, wenn Sie mit Dienstleistern zusammenarbeiten: Zeigen Sie Dienstleistern anhand von Videobeispielen, was Sie gut finden oder was Ihnen gefällt. Gleichzeitig sollten Sie sich auch immer ein paar Arbeiten zeigen lassen bevor Sie jemanden engagieren. Fragen Sie ruhig nach, wie dieses oder jenes Video entstanden ist.