Wie nutzen Sie Videos in Webinaren?

200 Millionen Nutzer pro Tag. Teilweise über 100% Wachstum. Video-Konferenz-Plattformen wie Zoom und Co. erreichen in der Covid-19-Pandemie atemberaubende Zahlen. Videos als Bestandteil eines Webinars, sind im anhaltenden Webinar-Boom noch selten zu finden. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand und einer Integration auf den Plattformen steht nichts im Wege.

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Erklärvideos und Case-Studies machen Webinare kurzweilig

Die zwei zentralen Fragen sind: Welche Videos eignen sich für Webinare und wie binden Sie Videos in Webinaren ein? Ich stelle Ihnen an dieser Stelle meine Favoriten vor:: Erklärvideos, Teaser, O-Töne und Kundenbeispiele.

Betrachten Sie ein Webinar aus der Teilnehmerperspektive. Jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin will wissen, was ihn oder sie erwartet. Diese Fragen können Sie moderativ beantworten oder mit einem kurzen Video. Hier bietet sich ein kurzer Teaser/Trailer an, wie Sie ihn aus Kinofilmen kennen. Für die Erstellung müssen Sie aber nicht bis nach Hollywood fahren. Denken Sie für einen Teaser in maximal 60 Sekunden.

Verstehen Sie ein Webinar nicht nur als Frontalunterricht. Gestalten Sie es interaktiv und bringen Sie Beispiele in den Ablauf ein. Nutzen Sie hier die Wiedererkennbarkeit von gelernten Bilderwelten. Das muss nicht filmisch sein, sondern können auch animierte Fotos sein, die 20-30 Sekunden gezeigt werden.

Löst Ihr Tool, Produkt oder Service ein Problem? Können das andere bestätigen? Zum Beispiel begeisterte Kunden. Dann zeigen Sie diese Kundenbeispiele. Lassen Sie Ihre Kunden zu Wort kommen. Zum Beispiel in einzelnen O-Tönen  oder  einem Video. Hier bietet sich das Format „Kundenbeispiel“ an. Die Amerikaner nennen diese Videos auch „Cases-Studies“ oder „Social-Proof-Videos“. In einem ein bis zweiminütigen Video erzählt Ihr Kunde, vor welchem Problem er stand, welches Lösungsangebot er bei Ihnen gefunden hat, wie eine Zusammenarbeit stattgefunden hat und welches Ergebnis er durch Ihre Unterstützung erreicht hat. Vorausgesetzt natürlich es war ein positives Ergebnis.

Die Chancen von Video sehe ich in folgenden Dingen:

  • Ihr Webinar wird abwechslungsreicher, kurzweiliger und damit interessanter.
  • Sie heben sich von all denen ab, die nur Power-Points durchklicken.
  • Videos und Bilder schaffen eine Verbindung und stellen Vertrauen her.

 

Eine Auswahl an Webinar-Tools habe ich hier zusammengestellt. Mein persönlicher Favorit ist GoToWebinar.

1.) Zoom:

2.) Webinaris:

3.) Edudip:

4.) GoToWebinar:

5.) ClickMeeting:

6.) Mikogo:

7.) Cisco Webex:

8.) GetResponse:

 

Kriterien für die Auswahl der jeweils geeigneten Software können sein:

  • Funktionen während der Übertragung (z.B. ein Whiteboard oder virtuelle Hintergründe)
  • Interaktions-Funktionen, Chat, Fragen und Antworten etc.
  • Analysefunktionen für genaue Rückschlüsse
  • Technische Funktionen wie die API oder eine Anbindung zu Zapier*
  • individuelle Anpassungsmöglichkeiten (Whitelabel)
  • Anzahl der Teilnehmer
  • Dauer einer einzelnen Sitzung (teilweise begrenzt)
  • Anzahl der Moderatoren
  • Optionen zur Aufzeichnung des Webinars