Was ist die optimale Länge für ein Video?

Ganze 8 Sekunden soll die Aufmerksamkeitsspanne des modernen Medienkonsumenten anhalten. Was bedeutet das für Sie als Unternehmen? Gleich mit der Tür ins Haus fallen?

Das W-I-L-D-Prinzip (W= Wow, I= Interessant, L= Logisch, D= Do it) gilt als  Wegweiser für die Erstellung von gutem Video-Content. Das Prinzip und seine Wirkung hat das Online-Magazin Filmpuls anschaulich erklärt. > https://filmpuls.info/web-videos-social-media/

Schaut man im Bereich Video-Marketing über den Tellerrand finden sich aber auch zahlreiche Beispiele von längeren Videoformaten. Die erfolgreichen Unternehmer und YouTuber Casey Neistadt oder auch Christoph Magnussen seien hier als Beispiele angefügt.

Im klassischen Unternehmensumfeld hängt die Länge eines einzelnen Videos oder eines Videoformats von der Idee und der Zielsetzung ab. Aus der Vogelperspektive betrachtet, sind viele Formate heute eher kürzer geworden als früher und tragen der Entwicklung einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne Rechnung.

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Kurze oder lange Videos? Es kommt auf das Format an!

Kurze Formate sind meist Mitarbeiter-Videos, Landingpage-Videos, Recruiting-Videos, 80% Videos und Erklärvideos. Ein Großteil dieser Formate hat eine Länge zwischen 30 -120 Sekunden. Noch vor ein paar Jahren waren 180-sekündige Videos keine Seltenheit.

Längere Formate sind meist Testimonial-Videos oder auch Referenz-Videos mit Kunden. Auch Portraits oder andere Storytelling-Ansätze sind oft als längere Videoformate angelegt. Länge bedeutet hier etwas zwischen 2-5 Minuten.

Das Teaser-Format: Experimentieren ausdrücklich erwünscht.

Auf Business Plattformen wie LinkedIn sind wiederum immer häufiger auch Teaser-Formate zu finden. Diese sind meist nur 10-30 Sekunden lang und führen auf eine spezielle Landingpage. Kurze 10, 20, 30-sekündige Teaser können beispielsweise auf ein Webinar oder ein neues Produkt aufmerksam machen. Dazu brauchen Sie übrigens noch nicht mal reale Bilder, sondern können mit animierten Fotos, einer Typo und einem Call to Action anfangen.

Mein Tipp: Experimentieren Sie mit Teasern und denken Sie nicht nur an Videos.

Denken Sie bei der Entwicklung von Videoformaten für Ihr Unternehmen immer auch an Ihre Kunden und  diese drei wichtigen Punkte:

  1. Relevanz des Themas
  2. Pain Point in den Vordergrund stellen
  3. Zügig zum Punkt kommen