Top 5 "Worst-Case-Szenarien" bei Video-Produktionen

Ein Video-Projekt ist mitunter ein umfangreiches Vorhaben. Zahlreiche Gewerke, Partner und Kollegen werden benötigt, um aus einer ersten Idee ein Video zu entwickeln. Unternehmen greifen bei dieser Herausforderung auf professionelle Video-Produzenten zurück, um Risiken zu minimieren. Trotz aller Vorbereitung und besten Absichten, kann es dennoch im Rahmen einer Video-Produktionen zu Situationen kommen, die ein echtes Dilemma darstellen.

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Anbei eine Übersicht an „Worst-Case-Szenarien“ bei Video-Produktionen:

  1. Das „habe ich mir anders vorgestellt“-Szenario

Das Marketingteam ist happy, der Chef nicht. Kommt immer seltener vor, stellt aber ein echtes Dilemma dar, weil man in der Phase der Finalisierung eines Videos eventuell noch mal ganz von vorne an den Anfang muss. Fehlende Abstimmungen im Vorfeld strapazieren zeitliche und organisatorische Abläufe. Es droht die Kostenfalle, ohne dass das Video-Projekt erfolgreich die Kurve zu kriegt. Gute Marketeers moderieren von Anfang an den Video-Prozess.

  1. Das „Rechte vergessen“-Szenario

Die Bilder sind gedreht, das Interview erfolgreich im Kasten, nur die Unterschrift unter der Rechteabtretung fehlt. Wem das rechtzeitig einfällt, kann mit einer freundlichen Bitte ein solches „Worst-Case-Szenario“ abfangen. Doof ist, wenn die Einverständniserklärung nicht vorliegt, die Bilder aber veröffentlicht werden. Hier muss mit Konsequenzen gerechnet werden. Deshalb besser vorher Bereitschaft abklären und Rechte einholen. Gilt übrigens nicht nur Menschen und Bilder, sondern auch für Ton und Musik.

  1. Das „der Ton ist Mist“-Szenario

Darf nicht passieren, aber passiert. Bei Interviews und zwar meistens dann, wenn der Assistent pennt, die Technik spinnt und der Assistent das nicht mitbekommt oder Amateure am Werk sind. Wer bewusst schlechten Ton in Kauf nimmt, ist selber schuld.

  1. Das „Festplatten defekt“-Szenario

Festplatte anstöpseln, Ordner kopieren, Material läuft…. Dieser eigespielte Ablauf nach einer Videoproduktion ist bei allen Beteiligten gelernt. Und doch kann es mal haken. Weil der Adapter die Karte nicht erkennt, die Festplatte nicht sauber formatiert wurde oder ode oder. Deshalb: Material immer zweimal sichern und mindestens einmal checken. Solange das Material nicht im Schnitt eingeladen ist, sollten die Karten nicht überspielt werden.

  1. Das „ich hatte keine Zeit mich vorzubereiten“-Szenario

Unvorbereitete Redakteure sind der Horror für Kameraleute oder ein ganzes Team. Wer sein Ziel nicht kennt, scheucht von links nach rechts und demotiviert. Zum Glück kommt diese Spezies genauso selten vor, wie Szenario Nummer 6.

  1. Das „Kameramann-kenn ich-Szenario“

Sehr erfahrene Kamera-Kollegen wollen damit Vertrauen wecken oder haben einfach keinen Bock. Aber Sätze wie „ich weiß was Du willst, ich mach das schon, Junge“, sind das „Worst-Case-Szenario“ für ambitionierte Filmemacher. Gott sei Dank hört man solche Sätze.

Um „Worst-Case-Szenarien“ zu verhindern, kann ich ihnen nur den Tipp geben: schauen Sie bei der Dienstleisterauswahl genau hin und schreiten Sie als Kunden ein, wenn es nötig ist.